… eigentlich einen langen spitzen Schnabel haben? Wie? Alle Kiwis, die ihr bisher gegessen habt, hatten keinen Schnabel? Da stimmt doch irgendwas nicht. Das müssen wir genauer unter die Lupe nehmen.

(c) André Karwath

Reist mit mir nun auf eine weit entfernte Insel namens Neuseeland. Dort lebt ein kleiner, süßer, tollpatschiger Vogel namens Kiwi. Außerhalb von Neuseeland kennt ihn fast niemand. Nur schlaue Füchse wissen über ihn Bescheid! Die Neuseeländer finden ihn aber so toll, dass sie sich selbst manchmal Kiwis nennen und den Vogel zu ihrem Wappentier gemacht haben. Sie haben viele Produkte, sogar eine Bank, und auch eine kleine braun-grüne Frucht nach ihm benannt. Ja genau, die Kiwi-Frucht, die wir so gerne essen, ist nach diesem Vogel benannt.

(c) Haus der Wissenschaft

Der Kiwi ist hauptsächlich in der Nacht aktiv. Er kann nicht sehr gut sehen, aber umso besser riechen. Sein Schnabel kann bis zu 20 cm lang sein und dient zum Aufspüren von Futter. Sie stochern mit dem Schnabel in der Erde herum, um nach Insekten zu suchen.

Bonus für schlaue Füchse: Der Kiwi ist der einzige Vogel auf der ganzen Welt, der seine Nasenlöcher an der Schnabelspitze hat.

Wer aber in das Revier eines Kiwis eindringt, sollte liebe aufpassen. Denn dann kann er ganz schön böse werden. Weglaufen funktioniert dann nicht immer, denn er kann mit seinen flinken, kräftigen Beinen sogar schneller als ein Mensch laufen!

Leider gibt es immer weniger Kiwis, da sie viele Feinde haben. Wiesel, Frettchen oder auch Hunde sehen ihn als leichte Beute und greifen ihn häufig an.

Liebe Grüße,
Stephanie